>>Frage des Monats  <<

  
  Seminare/ Lernhilfen
  Schnell-Lernsystem
Aktuelles
14 Jahre Spaßlerndenk®
Spaßlerndenk®-Methode
Wie geht das in so kurzer Zeit?
Häufig gestellte Fragen
Spasslerndenk®-Tipps
BWL leicht gemacht
    - Archiv Frage des Monats
Lesetipps/Filmtipps
Video
  Seminarteilnehmer
  Über uns

Schnellsuche:




 Warum rechnet man in der statischen Investitionsrechnung mit Kosten und in der dynamischen Investitionsrechnung mit Zahlungen?

Eine besonders gemeine Frage, denn Vielen ist dies noch gar nicht aufgefallen.

Machen wir uns also zunächst mal genauer klar, um
was es geht. Es gibt die statischen Verfahren der Investitionsrechnung: Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilitätsrechnung und Amortisationsrechnung. Und es gibt die dynamischen Verfahren: Kapitalwert, Interner Zinsfuß und Annuität.

Die statischen Verfahren arbeiten mit dem Begriff „Kosten", wie der Name „Kostenvergleichsrechnung" bereits verrät. Dem gegenüber arbeitet der Kapitalwert mit Einzahlungen und Auszahlungen. Deswegen kommen zum Beispiel bei der Kostenvergleichsrechnung Abschreibungen als Kostenart vor, während man sie beim Kapitalwert vergeblich sucht. Er rechnet stattdessen mit der Anschaffungsauszahlung zum Anfangszeitpunkt.

Was ist der Grund für diese unterschiedlichen Ansätze? Die Antwort wird deutlich, wenn man sich den zentralen Unterschied zwischen statischen und dynamischen Verfahren klar macht. Statischen Verfahren ist es egal, wann eine Zahlung anfällt. Sie ignorieren einfach die Tatsache, dass ein Unterschied zwischen „100 EURO jetzt und 100 EURO in fünf Jahren" besteht.

Gerade dieser Unterschied ist aber den dynamischen Verfahren besonders wichtig. Sie sind durch Auf- und Abzinsung in der Lage, auszurechnen, was den Unterschied ausmacht. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet also: Den statischen Verfahren sind die Zahlungen egal, da sie den unterschiedlichen zeitlichen Anfall von Zahlungen sowieso ignorieren. Den dynamischen Verfahren ist gerade dieser Punkt besonders wichtig, schließlich heißen sie dynamische Verfahren deswegen, weil sie den Unterschied zwischen „100 EURO jetzt und 100 EURO in fünf Jahren genau ausrechnen können.

<< zurück 

>> "Frage des Monats" Archiv << 

© Dr. Ebert Kolleg - Akademie für effizientes Lernen | Impressum | Seitenübersicht