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Ziele


Warum lernen Sie überhaupt? Fixieren Sie Ihre Ziele schriftlich bzw. fixieren Sie das, was Sie durch das Lernen erreichen wollen schriftlich.


 

Vertrag


Nun folgt die Umsetzung Ihrer Ziele. Schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst. 

 

Lernplateaus

Ihr Lernfortschritt geschieht stufenweise:

1. Stufe: Man weiß nichts, und man weiß, dass man nichts weiß.
2. Stufe: Man weiß wenig, glaubt aber, schon viel zu wissen.
3. Stufe: Man weiß viel, glaubt aber plötzlich, wenig zu wissen.
4. Stufe: Man weiß viel und man weiß, dass man viel weiß.

Entspannung / Schlaf

Zum Lernen gehören Entspannungsphasen. Stellen Sie sich vor, daß in Ihrem Gedächtnis fleißige Helfer für Sie arbeiten und das Gelernte für Sie speichern. Diese Helfer brauchen Zeit zum sortieren. Ebenso sollten Sie darauf achten, ausreichend zu schlafen. Auch während des Schlafes werden Informationen gespeichert.

Sprache

Achten Sie auf eine konstruktive Sprache und konstruktive Gedanken. Statt zu sagen oder zu denken: "Ich habe mal wieder nur die Hälfte verstanden", sagen Sie sich besser: "Eine Hälfte des Stoffs ist mir schon klar".

Widerstände

Erfolg ist das Ergebnis der Überwindung von Widerständen. Das gilt auch für das Lernen. Zwischendurch hat fast jeder/jede mal eine Phase, wo er oder sie frustriert ist.

Was kann man in einer solchen Phase tun?

  • Sprechen Sie mit einem guten Freund 
  • Wechseln Sie die Lerntechnik. Machen Sie sich eine Mind-Map, wenn Sie ihre Lernkarteikarten im Moment nicht mehr sehen können oder sprechen Sie den Lernstoff auf Band.
  • Meditieren Sie über die folgende Aussage des US-Präsidenten Calvin Coolidge:

"Nichts auf der Welt kann Beharrlichkeik ersetzen.
Talent nicht, nichts ist so verbreitet wie erfolglose Menschen mit Talent; Genie nicht, unbelohnte Genialität ist beinahe sprichwörtlich;
Ausbildung nicht, die Welt ist voller gut ausgebildeter Wracks.

Beharrlichkeit und Entschlossenheit allein sind allmächtig."

Relationen schaffen

Es geht leichter, wenn man weiß, was der Lernstoff mit einem selbst macht. Schaffen Sie sich diese Relationen. Stellen Sie sich vor,

  • in welchen zukünftigen Situationen Sie das Wissen einsetzen können,
  • welche Folgen Fehlverhalten auf diesem Gebiet haben könnten,
  • wem Sie durch ihr Wissen helfen können,
  • wem Sie durch ihr Wissen imponieren können, welche Position/welchen Status Sie durch ihr Wissen erreichen können,
  • wieviel Sie durch ihr Wissen mehr verdienen können.

Knüpfen Sie die Verbindung zur Praxis. Wer z.B. Jura studiert, der schaue sich unbedingt Rechtsprozesse an, wer BWL studiert, lese aufmerksam den Wirtschaftsteil der Zeitung.

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